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Ein Hilfsprojekt für Kinder aus zerbrochenen Familien

odessa 20161123 2. S. 2 Ruine

Helfen braucht Ausdauerodessa 20150906 3. S .2 Kinderheim 1

Eine gigantische Herausforderung…

Im Jahre 1999 führten Hunderte von verlassenen Kindern und Jugendlichen in den Kanalschächten der Stadt ein elendes Dasein ohne jegliche Perspektive. Diese zum Himmel schreiende Not ließ die gerade erst im Aufbau befindliche Baptistengemeinde Blagodatj nicht zur Ruhe kommen. Hilfe war dringend erforderlich, aber wie? Die Gemeinde war lediglich im Besitz eines Grundstücks mit einer abbruchreifen Ruine – ohne ausreichende finanzielle Mittel. Die Gemeinde betete viel, und Gott zeigte einen Weg: Kirchengemeinden aus Amerika, später auch aus Großbritannien und Deutschland knüpften Kontakte zu der mittellosen Gemeinde, und so entstand die Kinderheimat, Obdach für verlassene Kinder.

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Was wäre aus ihnen geworden?

…eine lebensbejahende Bilanz

Dima kam im Jahre 2000 mit 12 Jahren nach Aufenthalten in zwei staatlichen Heimen in die Kinderheimat. Seinen drogenabhängigen Eltern war zuvor das Sorgerecht entzogen worden. Nach dem Tod seines Vaters heiratete die Mutter ein zweites Mal und brach jeden Kontakt zu Dima ab. 2009 heiratete er die Frisörin Tatjana. Trotz der negativen Erfahrungen lud das junge Paar Dimas Mutter herzlich zu seiner Hochzeitsfeier ein. Die Überraschung war groß: Die Mutter nahm die Einladung an. Seitdem unterhalten sie guten Kontakt zu ihr. 2011 wurden sie glückliche Eltern einer Tochter – Erika. Inzwischen arbeitet Dima nach Abschluss seiner Ausbildung zum Automechatroniker für ein namhaftes Sanatorium als persönlicher Chauffeur des Direktors.

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Zufluchtsort und Wendepunkt

Die aktuelle Situation

Die Ukraine kämpft an vielen Fronten: politisch, wirtschaftlich und sozial. Angesichts unaufhörlich steigender Preise und schwieriger Lebensumstände suchen Väter und Mütter zunehmend vermeintlichen Trost in Drogen und Alkohol. Zerbrochene Familien und verwahrloste Kinder sind die traurige Folge – und die Zahlen steigen! Dazu kommen die traumatisierten Kinder aus den umkämpften Gebieten der Ostukraine; auch diese Kinder dürfen nicht sich selbst überlassen bleiben. Sie brauchen Schutz und Geborgenheit. Daher haben die Verantwortlichen der Kinderheimat jüngst beschlossen, 20 neue Kinder aufzunehmen. Eine ganze Etage wurde aufwendig saniert und für Neuankömmlinge liebevoll hergerichtet.

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…denn sie haben eine Zukunft

Der Hoffnungslosigkeit entronnen…

Nadja ist erst kürzlich als Waisenkind in die Kinderheimat gekommen. Sie ist still, sehr schnell deprimiert sowie geistig und körperlich deutlich zurückgeblieben. Mit professioneller Hilfe bemühen sich die Erzieher im Rahmen eines individuellen Förderplans, sie an den Lernstand Gleichaltriger heranzuführen. Wanja kam mit seinen beiden jüngeren Geschwistern stark vernachlässigt in die Kinderheimat. Alle drei haben nach anfänglichen Schwierigkeiten erfolgreich in einen strukturierten Lebensrhythmus hineingefunden. Nach intensiver individueller Förderung hat die Kinderheimat Wanja zu einem angemessenen Arbeitsplatz verholfen. Solchen Kindern wollen die Erzieherinnen und Erzieher auf der Grundlage christlicher Werte Zuwendung und Nestwärme vermitteln. Damit bekommt ihr junges Leben eine sinnerfüllte Richtung und Hoffnung.

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Die Verantwortlichen

Als Hoffnungsgemeinde Barsinghausen begleiten und unterstützen wir diese Arbeit von Anfang an. Im Laufe der Jahre haben sich enge persönliche Kontakte zur Kinderheimat und ihrem Leitungsteam, insbesondere zum Gründungspastor der Kinderheimat, Igor Bandura, und zu seiner Mitarbeiterin Olesja Krohinova entwickelt. Eine engagierte Arbeitsgruppe der Hoffnungsgemeinde fühlt sich für die Belange der Kinderheimat verantwortlich. Die durch gegenseitige Besuche gewachsenen Beziehungen gewährleisten, dass jeder gespendete Euro in der Kinderheimat ankommt und nachhaltig zum Wohl der Kinder verwendet wird – ohne Verluste durch Verwaltungs- oder sonstige Gebühren

odessa 20160309 15. S. 7 2 Erzieher Andrej Inna Mascha Serjoscha

Hoffnung heißt Leben

Wir sind daher dankbar für jedes unterstützende Gebet und jede Geldspende. Jeder Beitrag – einmalig oder wiederholt – zählt und trägt dazu bei, den fast ausnahmslos gesundheitlich geschädigten Kindern die Chance auf eine echte Hoffnung für ihr weiteres Leben zu eröffnen, denn Hoffnung bedeutet Leben.


Kontakt

Kinderheimat Odessa c/o Hoffnungsgemeinde (Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde)

Einsteinstraße 3,

30890 Barsinghausen

Horst Petersmann: 051 05 / 84 184

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.hoffnungsgemeinde.net


Unser Spendenkonto


Hoffnungsgemeinde Barsinghausen

mit dem Vermerk „Kinderheimat Odessa“

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IBAN DE97 5009 2100 0000 1551 0

 

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